„Atemloses“ Staunen:

Die HEP-U goes Hengelo

Besuch der HEP-U beim ROC Twente/Hengelo am 18.12.2019

Was ist typisch deutsch oder was holländisch?

Die holländischen Studierenden kannten als deutsche Musik, die auch dort bekannt ist und gespielt wird bei den Studierenden: Helene Fischer mit „Atemlos“.

Das wiederum machte unsere Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege Unterstufe eher sprachlos, wie viele Ereignisse beim Besuch beim ROC Twente Standort Hengelo.

Nachdem in bilateralen Teams Türme aus Bambus gebaut und Informationen zur Ausbildung in Holland vermittelt wurden, gab es einen Workshop für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa 5 Gehminuten vom ROC entfernt beim Theater „KAMAK“ ( www.kamak.nl) in Hengelo, einem Theater von und mit Menschen mit Trisomie 21. Unsere Studierenden haben sich wie bei allen Aktivitäten engagiert beteiligt und sehr kreativ mitgespielt. Alle hatten sichtlich viel Spaß bei der Teilhabe aller am Spiel und der Begegnung.

Nach weiteren Workshops zu unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten im ROC ging es dann mit dem Bus wieder Richtung Gelsenkirchen.

Was nehmen wir mit:

  • Eine WhatsApp Gruppe von holländischen und deutschen Studierenden wurde eingerichtet.
  • Der Anfang für weitere Begegnungen ist gemacht, der Zauber der ersten Begegnung vom 03.12.19 strahlt noch mehr.
  • Alle haben gesehen und gespürt, was Gebäude und Ausstattung ausmachen, um eine entspannte und konzentrierte Lernatmosphäre zu schaffen. Hier macht lernen sicher Spaß. Hier ist Bildung allen etwas wert. Das möchten wir auch!
  • Wir wollen weiter Informationen sammeln und Begegnungen im Arbeitsfeld mit Menschen mit Behinderungen ermöglichen, ein Treffen Ende Februar 2020 ist schon vereinbart.

Abschließend möchte ich mich bei der Klasse HEP-U herzlich bedanken, sie haben eine sehr gute Visitenkarte abgegeben für unser Berufskolleg Königstrasse in Gelsenkirchen, vielen Dank für Ihren Einsatz und Unterstützung!

Nora Steinhauer vom Europateam und Jens Friedrichs, dem Bildungsgangleiter möchte ich für die Unterstützung und ihr Engagement vor und bei der Exkursion auch herzlich danken.

Wir freuen uns alle, wenn es weitergeht, nicht unbedingt „atemlos“, aber mit Bedacht, Neugier, Offenheit und Toleranz in einem friedlichen Europa mit Freunden. Dies ist nicht selbstverständlich und muss gelebt und gespürt werden, für eine friedliche gemeinsame Zukunft auch in den nächsten Generationen, eine Aufgabe, die wir als Berufskolleg Königstrasse gerade als Europaschule sehr ernst nehmen, das ist Schule, die nachhaltig ist für Gegenwart und Zukunft.

In diesem Sinne

Lothar Danielowski